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September 15 2010

00:57
war am duisburger bahnhof und es regnete. zum ende der plattform hin haben sie nochmal nachgedacht, so saß man im trockenen.
Tags: beachtungen

May 22 2010

16:25
Da bin ich mal ausnahmsweise nich nur beim lesen gestolpert. Ebenso "halte ich diese schwarze Utopie für übertrieben, werde es  aber aus den angedeuteten Gründen vermeiden mich aufs Glatteis einer Beweisführung zu begeben.."

"Er redet der Hoffnung zuliebe, [..] denn der Selbtsbetrug [..] stürzt das dienstbereite Individuum in Seinsverlegenheit [..] etwas stimmt nicht [..] schon schlägt der nächste Blitz ein und reist eine nie mehr zu schließende Lücke in den Bewußtseinstrom. [..] Die Zuckung der menschlichen Natur bieten jeglicher Exploration des gegenwärtigen Weltzustands, sie sei philosophischer, künstlerischer oder wissenschaftlicher Natur, einen ?Ariadnefaden dar. Sekunde durch Hirn. Mitten in einer ?Frivolitätsepoche passt ihm nach Norbert Elias. [...] Eine Handbewegung die sich in der Welt verliert, laute Sekunden, Wachzustände des Individuums, unschätzbares Material für eine Phänomenologie der Gegenwart, die sich den Nerv nicht ziehen lässt."

Das schreibt Wolfgang Engler im Editorial des Jahreskalenders vom Maxim Gorki Theater.

In der Phänomenologie geht es meines Wissens darum das implizite explizit zu machen und bei dieser Kunst hilft durchaus ein bewußt oberflächliches Betrachten, nicht gefolgt von weiterem Nachfragen um tonnenweise, spezifischer Komplexität erst einmal Wegzufegen. Daraufhin lässt sich das nach dieser Sicht Wesentliche auch mal herausstellen. Eine Meinung kann man dazu nicht haben, zum Weinen ist das ja -  dabei hilft dann zum Glück immer noch das Mittel auf der Schrippe.

May 05 2010

22:05

eine er fresh ende nacht - --
nu air fresh ende macht
bike fair stände die pracht
für tränenwände gelacht
Tags: beachtungen

May 01 2010

18:50
zum Abend ein bisschen Musiktherapeutikum von den bluemanias frisch aus dem atrium gefischt.. 

April 30 2010

08:30

tanzen in den mai, ahoi

Allso programmier ich meine MIR.
Watt unn Wo ? Platt`n im Klo ?
Soso, unn hier, Soo so,
steh stramm, ditt rat ich dir !

watt sind schon 60 kilogramm,
vor allem hier, gänzlich ohne kappe kareneval !?
ach wär`s doch wie bei öhmchen,
in der hand mit`m neuen freedöhmchen.

janz ohne vw bug nu schwirrt diese pro-station durch die ewige nation
vertrackte nacht, verkackt gemacht, na klar, zum mars gelacht
jaja, ich will das schon, nur ohne konvention über konfiguration

so steuern wir in den wunderschönen Mai,
zur fetten b-seite steht schon das: Hai!

-----
chez sans-emploi - chez emploi en marge libre
le deux mai, cette notre jour et nous dansons !
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April 28 2010

08:52
ungefragt gelesen: Bockbierabend, von Jörg Fauser nur für euch.

so`n Zufall das ich`s gerade letzten Sonntag mal zum Abend von Thilo Bock in die Barrikade geschafft habe  gemütlich war`s da und Andreas Glaser war auch da. Ich weiß nicht ob ich es schaffe, alles was die nun schon geschrieben haben irgendwann zu lesen, aber so nach und nach werd ich mir mal Exemplare besorgen. Angefangen mit anschaffen hab ich nun mit dem Klassiker, Thilo Bock ist Dichter als Goethe. Mal lesen.

April 06 2010

12:35

kneipenpoesie in mitte

hier gibt`s (als tipp)
frisches bier an mehr als 100 orten
im janzen land, mehr als 10 000 sorten
erst auswählen, kaufen und trinken
dann saufen und hinken

nee, wie heißt das spiel nochmal,
dit heimspiel mit reimziel
ohne Abstiegskampf in Kühle um die Krone ?
(jetzt mit Gefühl) jeh-dicht ! jeh-now!
jetzt weist du wo ich wohne, tschau !

....
zum schönen Fototagebuch des Printemps des Poetes `10 geht`s hier entlang.
Tags: beachtungen

April 05 2010

14:20
9354 f840 600
eine beke zum hülsen dort
rat ich dir, beste wo ist!
14:10

beat mung

überkommt dich mal wieder verzweiflung
frag dich: wofür schlägt mein herz so tight ?
eine antwort schenkte dir das leben,
es ist die blutzirkulation sowie das eben

ich will so un-gern ein neues bitte
ach und oba.. da nun lauschend an meiner titte
eine beatmung, von irgend so`nem krassen hitte
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14:07

spiegelbildlich

hunderte von tagen voller lärm im spiegel zu verschlafenen tagen sind nun plötzlich vorbei. das schöne daran ist,
ich bin immer noch dabei !
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March 24 2010

12:04
raucherlokal

das bier trink ich noch hier
woanders schmeckt es zwar genauso
aber ebendrum bin ich bei dir
ebendrum sagt man "wir..
gehen jetzt ma vor die tür !"
bei den nebelschwaden hier drinn,
kann man ja nicht mal mehr die eigene fresse sehen
Tags: beachtungen
12:02
sich mal nicht so wichtig nehmen, alle reden davon aber keiner machts.

mein Bier, das ist "mein Bier"
ich geb dir das von mir, ist meins, nun probier

schmecken solls dir ja nicht, sonst heißt`s gleich "wir"

besitzzustände also geklärt, ich seh,
der deckel bestätigt mir, das ist was wert
hopfnung, malz und gerste gärt
bis "mein bier", ja irgendwann, verjährt.
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March 21 2010

12:41

ad verbierung

voll alle - tage versoffen
total leer - magen verdichtet
die ohren klingeln kräftig
nichts dabei war heftig

bleibt aber dabei,
heute abend treffen zum gemeinsamen verbieren.
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March 13 2010

12:42

zu den worthülsen

Gestern war ich dann doch noch in aus -  und ich sag so:
Ich sach, es gibt ein Eschenbraeuer Freibier für jeden der ein ehrliches oder unrichtiges (egal) Loblied mit den Wörtern Gefühl, Bier und Spiel vorträgt, wobei Bier auch von eine konkrete Biersorten gespielt werden darf, kennste Andechser Klosterbräu ? Dunkel, Ja, Weizen auch. Am nächsten Sonntag ist dann Treff um 20 Uhr in der Hausbrauerei Eschenbraeu, Triftstraße.

Sacht er, Junge hör mal: Gefühl is für mich Seele, Bier is gleich Heimat und Spiel, dass ist Freiheit.

Baff war ich und dachte gar nichts mehr.
Gut so, bleibt so. Zumindest für Heute.

March 12 2010

17:57

scheiße mann, fleiße falsch verheiße, was alther ?
16:48

bier, the util


bier rein 
schiss raus
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March 11 2010

23:41

im bier getränkte buchstaben


vewundert am anfang, geschändet am ende
der dramaturgische strang, einer beschissenen legende

verloren traf ich ihn, den mr.mukil
weit weg zwar, aber doch im üblichen gelände
es war als ob die stadt verschwände, in traurigkeit mit ill agente

ist reimen nun einfach und schleimen um zu bleiben ?
ein brief an mr.mukil ich anfing zu schreiben

niemals konnt ich eine berührung spüren,
am nächsten tag erst hörte ich es war
ich noch dabei, die holzeisenbahn zu führen
es stand keiner am bahnhof noch starr

unwissenheit nützt nichts,
meldungen fingen an sich zu horten
bloß keine vergessen (ick wees ja) wissen schützt dich
und ja, wenige öffneten im kopf ihre pforten

schohohn ja, es war alles genug und nichts reichte
abgesungene wiederholungen zwischen engstirnigem schrott
jeder wusste, dies ist keine seichte, leichte -
doch das ist was ich tauschte für gott

nichts, das reicht mir.
zu gern nehm ich was ich da seh.
mr.mukil, ich schreib dir
du bleibst hier und ich geh
Tags: beachtungen
23:21

mein gott, walther


ja, sorry für das youtube einbettung an dieser stelle, werd ich bei zeiten wegen der googleschen besucheranalyse hier wieder aus der suppe ziehen.

jetzt war`s aber nicht nur otto`s alte platte die mich letzte woche belustigt hat, nee, hier in der müllermeile gab`s für 2 euro die schalplatte von dem norddeutschen publikumsaffen, mike krüger, wer sie noch zur hand hat, kann sie ja mal auflegen, ohne zweifel die beste übersetzung ins deutsche von johnny cash`s song boy named sue... dies nur zu euer unterhaltung.. in der zwischenzeit also nu, schreib ich ein eintrag mit erstmals von mir absichtlich verdichteten worthülsen.

March 03 2010

21:02

February 13 2010

22:28
uup's ja - prosit oeffentlichkeit !

es ist nicht einfach nichts zu tun, nichts zu sagen dabei schon etwas einfacher, aber wozu das ganze ? vielleicht, ja vielleicht für den frieden und ja auch wenn's dabei mal wieder nur um den eigenen, inneren frieden geht. ob ich das dieses jahr schaffe, still zu sein, zu schweigen, es würde mich umbringen.

warum heut so ernst ? na, ich erschrak bereits vor einiger zeit nachdem ich mit einem Satz von Franz Kafka auch noch etwas anfangen konnte, dieser lautete ungefähr so: "Von einem bestimmten Punkt gibt es keine Rückkehr mehr, dieser Punkt ist zu erreichen." Zu der Zeit fing ich an interessante Bücher zu lesen, ich fand dabei Zeilen mit denen ich etwas anfangen konnte und auch diese waren es, meist von Schriftstellern oder von Journalisten, die mich bewegten und mich auch heute noch bewegen. Bewegung ist schon so mein Ding, schreiben eher nicht. Noch nicht, wer weiß was kommt. Die Buchstabensuppe an dieser Stelle mag daher ein Anfang sein, wahrscheinlicher ist Sie aber auch ein Ende.

Diese Seite ist für all meine Freunde nebst der Öffentlichkeit, mit der ich sowieso per-du bin. Gute Freunde, so heißt es, ohne die ist man verloren, ohne ihre Ehrlichkeit, oder nennt man es Aufrichtigkeit? Wenn man allerdings einfach drauf los rennt, vergisst man sogar seine Freunde und ist gleich hoffnungslos verloren. Ein guter Freund zitierte mir erneut Erich Mühsam, vielschichtig das ist, wie so vieles. Dass verloren sein kommt dann evtl. weil man mal etwas weiß und man sich schon lange und sowieso sicher ist, so kann es nicht weitergehen, auf was denn warten ? Viele Gründe aber so etwas wie die eigene Ehre, das ist doch quatsch, ehrwürdig sind nur unsere Mitmenschen; um deretwillen, ja, aber für einen selbst, niemals ! Das macht das ganze nun aber nicht unbedingt einfacher, kommt halt drauf an, also drauf los, mein ich jetz.

Es sind einfach viele Tage auf einmal so ernst geworden, und mit diesen Tagen da kann ganz selten, vereinzelnd mal ein Gespräch mithalten, trotzdem, ach was heißt trotzdem, natürlich gibt's aus unterschiedlichen Perspektiven halt immer etwas zu bereuen oder gerade auch nicht. Was "die Reue" eigentlich be-greift ist mir dabei auch noch etwas fremd, hat die was mit unserer eigenen Moral zu schaffe ? Einst ist halt gerad so wie es ist, nichts war jeh so schön wie Heute, das Morgen dabei ist sogar doch, ja wieder & noch, schöner !

Bis denn, wa ! Ach, und trinkt Kraftmalz, is ooch juutes Gebräu !
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